| Termin: | Montag, 2. März bis Freitag, 6. März 2026 |
| Ort: | Gnadenthal (Shuttle ab Bad Camberg nach Rücksprache möglich) |
| Anmeldung: | Bis zum 31.12.2025 formlos an ksb(at)ekhn.de. Max. 12 Plätze. |
| Leitung: | Pfr. Dr. Jürgen Lehwalder, Pfrin. Dr. Simone Mantei, Pfrin. Heinke Willms |
| Kosten: | Die Kosten für Unterkunft im EZ und Verpflegung übernimmt die KSB. Reisekosten tragen die Teilnehmenden. Beachten Sie bitte, dass wir bei mehr Anmeldungen als verfügbaren Plätzen erstmaligen Teilnehmenden den Vorzug geben.
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Ende August fand im Kloster Schwanberg (www.kloster-schwanberg.de) das Wochenendseminar „Entspannte Stimme im Beruf und Alltag“ statt. Neben vielseitigen Atem- und Körperübungen entdeckten wir anhand verschiedener Musikstile (Taizé, Gregorianik, Gospel, moderne Kirchenlieder) die unterschiedlichen Farben und Möglichkeiten unserer Stimme. Die Teilnahme an den Stundengebeten und Gottesdiensten in der nur wenige Schritte entfernten St. Michaelskirche war dabei in der Planung berücksichtigt. Untergebracht und köstlich versorgt im Schloss war die benediktinische Gastfreundschaft spürbar. Ein Besuch bei den Schwestern auf dem wunderschönen Schwanberg ist einen Reise wert – ob zu längeren Aufenthalten oder zum Kurzbesuch!
Selina, 4. Semester, Mainz
„Das war wirklich eine sehr tolle Erfahrung. Man konnte ein super Einblick in das Klosterleben bekommen und die Schwestern waren wirklich sehr herzlich. Für mich war es auch schön geistlich Kraft tanken zu können, was im Studienalltag und im Hektik des Alltags allgemein oft zu kurz kommt. Besonders die Vielfalt der Angebote (Meditation, Eutonie, Bibliodrama, etc.) von denen man sich die auswählen konnte, die man gerade braucht oder auf die man Lust hatte, fand ich echt Klasse. Würde das Modul bedingungslos weiterempfehlen.“
„Seit 2016, also seit es die kirchliche Studienbegleitung in der EKHN gibt, nutze ich das vielfältige Angebot und die umfassende Beratung der KSB. Vor allem die freiwilligen Module sind ein schönes Angebot, sich neben der universitären Theorie parallel praktisch weiter zu bilden sowie der eigenen Spiritualität Raum zu geben. Zudem ist es möglich, dass man Weiterbildungen, die man selbstständig ausgesucht hat und die nicht auf der vorgeschlagenen Liste stehen, auf Anfrage finanziell bezuschusst bekommt.
So habe ich beispielsweise an einem Seminar zum Thema „Trauerarbeit mit Kindern“ teilnehmen können, was ohne die finanzielle Unterstützung der KSB nicht möglich gewesen wäre. Was mich persönlich an den Weiterbildungen reizt, ist nicht nur der Blick über den Tellerrand, sondern auch der Kontakt mit anderen Menschen, die teilweise schon arbeiten bzw. aus ganz anderen Tätigkeitsbereichen kommen und dadurch neue Perspektiven mitbringen. So habe ich bei dem Trauerseminar bspw. überwiegend Zeit mit Erzieherinnen verbracht und so von deren Erfahrungsschatz profitiert.
Bei einem Seminar zum Thema „systemische Lösungsberatung mit Aufstellungen“ bestand das Seminar wiederum aus einem bunt gemischten Haufen, interessanterweise war ich auch dort die einzige Theologin. Mit Aufstellungen hatte ich vorher noch keine Erfahrung gesammelt und mich im Vorhinein sehr auf diese Horizonterweiterung gefreut. Das dreitägige Seminar war dann anstrengender als gedacht, da mehrere Familienaufstellungen am Tag besprochen wurden. Auch wenn mich diese Herangehensweise der Lösungsfindung noch nicht überzeugt hat, weiß ich nun zumindest, was das Prinzip von Aufstellungen ist. Außerdem konnte ich das Wissen bei einem anderen eintägigen Seminar anwenden. Dabei ging es um das Thema „authentisches Auftreten“. Verschiedene Körperübungen gingen der Frage voran, wie man in bestimmten Situationen einen festeren bzw. selbstsicheren Stand haben kann. Obwohl ich bei diesem Seminar keine neuen Erkenntnisse gewonnen habe, hat es dazu beigetragen, bereits vorhandene Erkenntnisse zu rekapitulieren.
Zu guter Letzt nahm ich zu Beginn der Adventszeit an einem Klosterwochenende für junge Erwachsene im Kloster Bursfelde in der Nähe von Göttingen teil. Die Klosteratmosphäre hat nicht nur Studierende der Theologie angezogen, sondern auch junge Erwachsene aus anderen Bereichen. Mit vielen Liedern, Andachten, Bibelarbeiten und kreativen Bastelaktionen sind wir so gemeinsam in die Adventszeit gestartet.
Das vielfältige Programm und das Angebot der freiwilligen Module, die von der KSB vorgeschlagen und finanziell unterstützt werden, kann ich also nur wärmstens weiter empfehlen, da sie eine erfrischende Abwechslung zum theoretischen Unialltag bedeuten und der persönlichen Entwicklung nur förderlich sind.“
Eva, 11. Semester, Marburg